Klimawechsel werden von uns mit 1. Schutz und 2. erzeugter Wärme ausgeglichen.

Erzeugte Wärme kann verschiedenen Ursprungs sein. Vorhandene Wärmeressourcen (Thermoquellen, Sonnenwärme, Tiefenwärme) und selbsterzeugte Wärme sind die zwei Hauptgruppen.

Voraussetzung selbsterzeugter Wärme:
a.  Bei Wärme-Herstellung darf kein Nachteil entstehen.
b.  Die Wärmequelle darf nicht verbraucht werden.
c.  Wärmeverbrauch ohne Schädigung.

Hier Wärmeerzeugung mit Natur-Brandmittel:
Sonnenenergie und Feststoffe formen die Grundlage für Brandmittel.

Nachhaltige Brandmittel können nachwachsen.

Pflanzen sind unser Favorit.

 

  1. Was ist das Beste zum Heizen?


Mit genügend Start-Hitze brennen alle Pflanzen sofort - im erntefrischen, nassen Roh-Zustand. Auch Holz läßt sich nass (schlagfrisch) ins Feuer werfen und verbrennt nach einer "Aufwärmphase". Das Wasser in der Pflanze wird verdampft bevor die Pflanze anbrennt. In dieser Phase wird für das Verdampfen dem Brand Hitze entzogen. Der Ofen kühlt und - vor allem: gast stark ab (es raucht und stinkt).

Wichtig: Naturbrandmittel müssen trocken sein. Nur dann erzielen Sie die höchste Hitzeausbeute für Ihr Geld.
Je trockener, härter und schwerer das Stück von der Pflanze ist welches wir zum Heizen nehmen wollen, desto heißer wird die Heiz-Flamme und auch die Brand/Glut-Dauer ist davon abhängig.

 

Gräser, Schilf, Stroh, Äste, Reisig, Laub, benötigen eine besondere Voraussetzung zum Heizen. Brandmittel-Vorbereitung sowie Brandstelle müssen den Brandmitteln angepasst sein (Brand-Vorschriften, Ofen-Genehmigung).

Beispiel: verpresste, verdichtete (Gräser-)Brandmittel-Kleinstteile können durchaus energetisch in den Bereich von Kiefer/Lärche eingestuft werden. Schnell nachwachsend, CO²-neutral und heiß beim verbrennen. In Pelletform oder in Briketts gepresst können derartige Naturheizstoffe durchaus eine Alternative zeigen.

 

Noch stärker verdichtet, mit viel materialspezifischem Gewicht, tritt das Holz auf die Heiz-Bühne.

Holz ist unser Heiz-Favorit.



Abb.1. Diese Gewichtsangaben beziehen sich auf
darrtrockenes, absolut (0%HRF) trockenes Holz.

Brennholz, Kaminholz soll eine HRF von unter 23% im Durchschnitt vorweisen, bevor es verbrannt wird.

Erst mit unter 20% HRF (im Durchnitt auf das Heizmittel gerechnet) im Kern Ihres Heizmaterials, kommen Sie beim Verheizen in den interessanten Bereich der wirklichen Hitzeentwicklung.

Unter 20% Holzrestfeuchte im Holz gemessen heisst - voraussichtlich höchste Energieausbeute/Zeit. Bis runter auf 13%HRF erhöht sich der Wirkungsgrad.

 

Unsere Empfehlung:  Bestes Heizmittel ist Hartholz im sehr trockenen Zustand.

 

 

  2. Wie erkenne ich die beste Qualität?


Äußere/Innere Prüfung:

1. Optisch

2. Technisch

  •  
  • zu 1. Optisch
    Außen wie Innen (Scheit muss gespalten werden)

  • Mix/Sortenrein ist zu untersuchen, nachzufragen (Sortung/Holzart/Mischungsverhältnis).
    Sortenreines HeizHolz-Angebot darf nicht mehr wie 10% Beimischung enthalten.
    In 20 ausgewählten Holzscheiten muß das angegebene Mischungsverhaltnis deutlich werden.

  • HeizHolz muss Schimmel/Pilzfrei sein, darf auch nicht nach lang vorangegangener
    Befallperiode stockig sein (Farbveränderungen). Holzscheite außen wie innen untersuchen.
  •  
  • Rindeanteil ist Nachteil.
  • Über 7% Splintholzanteil pro Holzscheit ist Nachteil. 
  •  
  • Scheitkantlänge/Breite ist zu kontrolieren.
    Länge darf keine Abweichng +/- 02,00 cm haben. Es dürfen nicht mehr wie 25% innerhalb dieser Toleranz gemessen sein.
    Über die Tolleranzgrenze hinaus müssen die Scheite ausgetauscht werden.
    Kantbreite soll nicht mehr wie 15,00 cm haben. Auch hier darf eine Abweichung von +/- 02,00 cm angegeben sein.
    Umschließen Sie den Holzscheit mit beiden Händen, sodass Daumen und Zeigefinge sich berühren. Hat das Holzscheit diesen Inhalt ausgefüllt, ist die Maximum-Scheit-Stärke erreicht (Norm). Über die Tolleranzgrenze hinaus müssen die Scheite ausgetauscht werden.
     
     

Ist die optische Kontrolle erfolgt und sind Sie bereits vom Angebot begeistert, runden Sie Ihre Energie-Sicherheit mit der technischen Überprüfung ab.

 
 

  • zu 2. Technisch
    Außen wie Innen (Scheit muss gespalten werden)

  • Hier soll mit einem hochwertigem Feuchte-Messgerät innen im Holzscheit wie Außen, an jeweils drei Messpunkten, die relative Holzrestfeuchte in % gemessen werden.
    Die 6 Messungen ergeben die durchschnittliche Holzrestfeuchte (HRF%).
  • Die HRF% sollte unter 20 sein. Zum Verbrennen muss die HRF unter mindestens 23% sein (Heizverordnung).
    Qualität fängt bei HRF 21% und weniger an.
  •  
    Derjenige welcher mit Heizmittel handelt, sie weitergibt oder herstellt, ist verpflichtet das Heizmittel technisch zu messen und das Messergebnis mitzuteilen.

(Unaufgefordertes Vormessen erhöht das Vertrauen)

 

 

                           Schnellprüfung-KlangHolz