Wann darf Holz verbrannt werden?

hier: Holzrestfeuchtigkeit im Zusammenhang

 

 

 
Eine der Emissionsvorgaben bezieht sich auf die durchschnittliche Holzrestfeuchte (HRF) in Holz-Brandmittel.
Die HRF soll zwischen 8% und 23% liegen. Hat das Brandmittel eine größere Holzrestfeuchte, muß noch so lange vorgelagert werden
bis der vorgenannte HRF-Bereich nachgemessen werden kann.

Vorteile:
je trockener das Holz - je größer ist der Wirkungsgrad - je kleiner die Emission

Beispiel:
Vorausgesetzt das u.g. Brandmittel wird in dieser u.g. Form direkt der Heizung zugeführt, könnte
sich folgendes darstellen: 
 

HRF

Holzpreis

Brandmaterial

gelagerte Zeit

Wirkungsgrad

Hitze in Euro

Verlust

65%

100,- Euro

schlagfrisch, Bu

0

6-8%

 8,- Euro

92,- Euro

45%

100,- Euro

vorgetrocknet,Bu

bis zu 1,5 Jahre

10-15%

10,- Euro

90,- Euro

35%

100,- Euro

vorgetrocknet,Bu

bis zu 2 Jahre

15-18%

18,- Euro

82,- Euro

27%

100,- Euro

vorgetrocknet,Bu

ab 2,5 Jahre

18-22%

22,- Euro

78,- Euro

25%

100,- Euro

trockene Buche

ab 3 Jahre

22-27%

27,- Euro

73,- Euro

23%

100,- Euro

trockene Buche

ab 3,5 Jahre

28-35%

35,- Euro

65,- Euro

20%

100,- Euro

sehr trocken Bu

KammerTrocknung

35-45%

45,- Euro

55,- Euro

18%

100,- Euro

sehr trocken Bu

KammerTrocknung

42-52%

52,- Euro

48,- Euro

17%

100,- Euro

Buche PREMIUM

TrommelTrocknung

48-84% *

84,- Euro

16,- Euro

* mehr geht nicht, außer über Holzvergasung

Alte Braunkohleagregate - Wirkungsgrad 23%
Neue Braunkohle - Wirkungsgrad 34%
Öl - Wirkungsgrad 42%

 

Gewicht der Holzsorte (spezifisches Gewicht) plus 

 


möglichst wenig Holz-Restwasser im Holzstück (unter 24% HRF)

 

 

 

ergibt als Ergebnis der Mühe:

Längsten Brand und höchste Hitze.